Nationalteam warb für Bauberufe

Lebendige Baustelle im Bundesbauministerium beim Tag der offenen Tür

Gruppenfoto mit Staatssekretär Pronold

Mitmachecke

Kinder konnten kleine Mosaike aus Fliesenstückchen machen.

Kaum zurück von der Weltmeisterschaft der Berufe aus Brasilien warb das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes, zu dem auch die Fliesenleger gehören, am letzten August-Wochenende beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung im Garten des Bauministeriums für die Bauberufe. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes war mit einem Infostand und einer lebendigen Baustelle vertreten.

Das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes stellte die wichtigsten Bauberufe vor und lud zum Mitmachen ein. Wer wollte, durfte ein Fliesen-Mosaik erstellen oder auch einen Mauerstein setzen. Es konnte gesägt, gehämmert und geschraubt werden. Aus Gips konnten kleine Figuren gegossen werden. 

Natürlich gab es auch viele Glückwünsche für das erfolgreiche WM-Team. Staatssekretär Gunther Adler, der parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold und die parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter besuchten den ZDB-Stand und gratulierten dem Nationalteam zu seinem grandiosen Erfolg bei den WorldSkills in Sao Paulo. Fliesenleger Tim Welberg (20) aus Ahaus in Nordrhein-Westfalen hatte den fünften Platz und eine Medallion for Excellence für seine großartige Leistung bekommen.

Mit der lebendigen Werkstatt im Bauministerium warb der ZDB für die Ausbildung am Bau, die Karrierechancen eröffnet und sichere Arbeitsplätze bietet. „Eine Ausbildung am Bau ist eine runde Sache: Die dreijährige Ausbildung bietet eine fundierte Grundlage für einen sicheren Arbeitsplatz und bietet Perspektiven für einen beruflichen Aufstieg“, so Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes. Kurz vor dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2015 beglückwünschte er die jungen Männer und Frauen, die sich für einen der 18 Bauberufe entschieden haben.  

Eine Ausbildung in einem Bauberuf bietet nicht nur eine hohe Ausbildungsvergütung in allen drei Lehrjahren, sondern vielfältige Berufsmöglichkeiten danach. Die Ausbildung findet sowohl in einem der rund 70.000 Bauunternehmen, in der Berufsschule als auch in einem der überbetrieblichen Ausbildungszentren statt. Die Branche investiert insgesamt rund 600 Mio. Euro in die Ausbildung ihres gewerblichen Personals. Die Hälfte davon wird über eine solidarische Berufsbildungsumlage von allen Baubetrieben getragen. Die andere Hälfte leisten die Ausbildungsbetriebe. „80 % der Lehrlinge werden in den Betrieben des deutschen Baugewerbes ausgebildet. Damit leistet das Baugewerbe den Löwenanteil an der Ausbildung des Fachkräftenachwuchses der gesamten Branche“, so Pakleppa. „Die Branche hat mit dem System der Aufstiegsfortbildung die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere am Bau gelegt. Jungen Nachwuchskräften steht der Weg nach oben frei, egal ob sie sich zum Werkpolier oder Vorarbeiter weiterqualifizieren wollen, oder ob sie mit der Meisterprüfung den Grundstein für ein eigenes Unternehmen legen wollen.“

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