Gemeinsam aktiv pro Fliese und pro Fachverlegung

Der Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB und der Bundesverband Keramische Fliesen e.V. führen erfolgreiche Kooperation zur Imageverbesserung von Fliese und dem Berufsbild des Fachverlegers fort

Pressebericht in Zuhause Wohnen

Headlines über Fliesenleger in Wohnzeitschriften

Die Medienkampagne des Bundesverbandes Keramische Fliesen e.V. (ehemals Industrieverband Keramische Fliesen und Platten) hat in den vergangenen sieben Jahren das Image der Fliese zum Positiven gewandelt. Seit mehreren Jahren wird sie auch vom Fachverband Fliesen und Naturstein unterstützt. Die Erfolgsbilanz für 2014 lautet: Mit über 3000 veröffentlichten Artikeln im Jahr erreichen die Argumente pro Fliese mehr als 260 Millionen Leser - also statistisch jeden Bundesbürger mehrfach jährlich.

Neben den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die Fliesen für alle erdenklichen Anwendungsbereiche bieten, hebt die Berichterstattung auch die funktionalen Vorzüge der Keramik hervor. In Zeiten umkämpfter Märkte ist diese Grundlagen-PR unabdingbar, damit die Fliese gegenüber den zum Teil intensiv beworbenen Wettbewerbsmaterialien sichtbar bleibt. Denn langfristig werden Fliesen sich nur im Markt behaupten können, wenn dort, wo Bauherren sich im Planungsstadium informieren, über ihre Vorzüge berichtet wird. Die starke Präsenz der Fliese in Bau- und Wohnzeitschriften zeigt mittlerweile Wirkung: Aktuelle Marktstudien belegen ein steigendes Interesse für die Fliese - das u.a. dazu geführt hat, dass Fliesen innerhalb weniger Jahre ihren Marktanteil im Wohn- und Schlafbereich mehr als verdoppeln konnten.

Zum festen Selbstverständnis deutscher Fliesenhersteller gehört zudem, dass die Verlegearbeiten in Profihände gehören, sprich: an einen Meister- bzw. Innungsbetrieb vergeben werden sollten, wie Jens Fellhauer vom Bundesverband Keramische Fliesen e.V. betont: „Denn die schönste Fliese überzeugt im Raum nur dann, wenn die Verlegung gestalterisch versiert, technisch fachkundig und meisterhaft ausgeführt wurde“. 

Nicht nur dem Produkt Fliese steht ein neues Image gut zu Gesicht – auch das Berufsbild des Fliesen-Fachverlegers benötigt dringend ein anderes Ansehen in der Öffentlichkeit, wie Karl-Hans Körner vom Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB erläutert: „Am Image des Fliesenlegers wird von verschiedenen Seiten gekratzt. Zum einen ist das Verlegen von Fliesen nach wie vor beliebte Do-it-yourself-Betätigung. Andererseits gibt es seit dem Wegfall des Meisterprivilegs Tausende von ungelernten Verlegern, die dem Endkunden als Handwerksbetrieb gegenübertreten, ohne über entsprechende Qualifikationen zu verfügen. Aus diesem Grund benötigt der Berufsstand dringend eine Imageverbesserung“.

So schlagen die beiden Branchenverbände mit ihrer Imagearbeit pro Fliese und pro Fachverlegung zwei Fliegen mit einer Klappe: Bauherren und Sanierer erhalten im Entscheidungsstadium wichtige Informationen über die Vorzüge der Fliese – und erfahren zugleich, dass das Verlegen von Fliesen „Profi-Know-How“ erfordert. 

Die Botschaften pro Fachverlegung sind in eine Vielzahl von Artikeln zum Thema Fliese eingebettet - von der Terrassengestaltung mit Fliesen über die barrierefreie Bad- und Wohnraumgestaltung bis zur bodenebenen verfliesten Dusche, von der Fugengestaltung bis hin zu aktuellen Wohntrends mit Fliesen. In allen Texten kommen Repräsentanten des FFN als Experten zu Wort. Die gemeinschaftliche Pressearbeit beider Verbände wird über professionelle Kanäle vertrieben und erreicht neben den Bau- und Wohnmagazinen Redaktionen von Tageszeitungen und Anzeigenblättern sowie Online-Redaktionen im gesamten Bundesgebiet.

„Erfahrungen belegen, dass Kunden gerne bereit sind, in hochwertige Produkte und eine professionelle Ausführung zu investieren, wenn sie erwarten können, dass Ihr Bauprojekt gut umgesetzt wird“, so Körner weiter. „Darüber hinaus erleichtert eine Imageverbesserung des Berufsstands es, künftig mehr ambitionierte und fähige Bewerber für die Ausbildung zum Fachverleger zu gewinnen.“ Dies ist dringend notwendig, weil seit der Novelle der Handwerksverordnung (HWO) ein deutlicher Rückgang bei Ausbildungszahlen und der Anzahl der abgelegten Meisterprüfungen zu verzeichnen ist.

22. Sachverständigentage 2020 03.11.2020 - 04.11.2020 / Fulda Infos und Teilnahme

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im Zentralverband Deutsches Baugewerbe e. V. (ZDB), Berlin
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